Meine Behandlungsschwerpunkte

In meiner Praxis stehen verschiedene naturheilkundliche Behandlungs- und Beratungsmöglichkeiten zur Verfügung. Welche davon infrage kommen, richtet sich nach den individuellen Beschwerden, der persönlichen Situation und der jeweiligen Fragestellung.
Klassische Homöopathie

Die Klassische Homöopathie gehört zu den Schwerpunkten meiner Praxis. Im Mittelpunkt stehen die individuellen Beschwerden und Symptome sowie deren Verlauf und Begleitumstände.       mehr erfahren

Manuelle Therapieverfahren:     
Bei Beschwerden des Bewegungsapparates setze ich verschiedene manuelle Verfahren ein. Dazu gehören unter anderem die Dorn-Methode, DOR-SANA, die Hock-Methode sowie unterschiedliche Massageverfahren.    mehr erfahren

HRV-Analyse (Herzratenvariabilität)
Die Messung der Herzratenvariabilität ermöglicht einen Einblick in die Regulation des autonomen Nervensystems. Neben der Ruhe-HRV sind je nach Fragestellung weitere funktionelle Tests sowie eine 24-Stunden-HRV möglich.    mehr erfahren

Individuelle Gesundheitsberatung
Hier stehen unterschiedliche gesundheitliche Fragestellungen im Mittelpunkt – beispielsweise Darmgesundheit und Immunsystem, Ernährung, Herz-Kreislauf und Stoffwechsel sowie Orthomolekulare Medizin. Vorhandene Befunde und Laborwerte können in die Beratung einbezogen werden.    mehr erfahren


Bei schweren Erkrankungen ist mein Praxisangebot eine ergänzende, unterstützende Beratung oder Behandlung zur ärztlichen Therapie  - "Sorgfaltspflicht".

Übersicht über alle Behandlungsangebote:

Klassische Homöopathie

Die Klassische Homöopathie gehört zu den Schwerpunkten meiner Naturheilpraxis in Kulmbach. Im Mittelpunkt stehen die individuellen Beschwerden.
Ich behandle damit sowohl Patienten mit akuten Beschwerden als auch Menschen, die wegen länger bestehender oder immer wiederkehrender Beschwerden zu mir kommen.

Ein Grundgedanke der Klassischen Homöopathie ist, dass für die Auswahl eines homöopathischen Mittels nicht allein der Name einer Erkrankung entscheidend ist. Im Mittelpunkt steht vielmehr die Frage: Wie äußern sich die Beschwerden bei diesem Menschen ganz konkret?

So können beispielsweise Begleitsymptome, Auslöser und zeitlicher Verlauf ebenso eine Rolle spielen wie die Frage, wodurch sich Beschwerden verbessern oder verschlechtern. Deshalb kann bei zwei Menschen mit derselben Diagnose die Wahl des homöopathischen Mittels unterschiedlich ausfallen.
 
Klassische Homöopathie

Akute und chronische Beschwerden – gibt es einen Unterschied?

Ja. Bei einer akuten, überschaubaren Beschwerde ist häufig keine ausführliche Erstanamnese erforderlich. Hier konzentriere ich mich auf die aktuellen Symptome und die für die Mittelwahl wichtigen Besonderheiten.

Bei länger bestehenden oder wiederkehrenden Beschwerden nehme ich mir dagegen wesentlich mehr Zeit. Neben den aktuellen Beschwerden interessieren mich ihre Entwicklung, frühere Erkrankungen und Behandlungen, Begleitsymptome und weitere individuelle Besonderheiten.

Dafür erfolgt in der Regel eine ausführliche homöopathische Erstanamnese. Wie diese abläuft und warum dafür deutlich mehr Zeit notwendig ist, erläutere ich im nächsten Abschnitt.


Wie läuft eine homöopathische Behandlung ab?

Die Erstanamnese

Bei länger bestehenden oder wiederkehrenden Beschwerden beginnt die Behandlung in der Regel mit einer ausführlichen homöopathischen Erstanamnese. Dafür plane ich etwa zwei Stunden ein.
Dabei geht es natürlich zunächst um Ihre aktuellen Beschwerden. Für die homöopathische Mittelwahl sind jedoch auch viele weitere Einzelheiten interessant: Wann haben die Beschwerden begonnen? Was hat sich seitdem verändert? Gibt es erkennbare Auslöser? Was verbessert oder verschlechtert die Symptome? Welche Begleiterscheinungen treten auf?
Auch frühere Erkrankungen, bisherige Behandlungen und weitere persönliche Besonderheiten können eine Rolle spielen.

Warum so viele Fragen?

Manche Fragen während einer homöopathischen Anamnese erscheinen auf den ersten Blick vielleicht ungewöhnlich. Sie helfen mir dabei, die Beschwerden möglichst genau zu charakterisieren und diejenigen Merkmale herauszuarbeiten, die für die individuelle Mittelwahl von Bedeutung sind.
Ein einfaches Beispiel: „Kopfschmerzen“ allein reichen für die Auswahl eines homöopathischen Mittels nicht aus. Interessant ist unter anderem, wo der Schmerz auftritt, wie er sich anfühlt, wann er beginnt und wodurch er besser oder schlechter wird. Auch mögliche Begleitsymptome können wichtig sein.
So entsteht Schritt für Schritt ein möglichst genaues Bild der individuellen Beschwerden.

Nach dem Gespräch

Mit dem Ende der Erstanamnese ist meine Arbeit noch nicht abgeschlossen. Anschließend werte ich die gesammelten Informationen aus und führe die Repertorisation durch. Dafür benötige ich je nach Fall häufig noch einmal ein bis zwei Stunden.
Bei der Repertorisation werden die charakteristischen Symptome systematisch erfasst und mit infrage kommenden homöopathischen Arzneimitteln abgeglichen. Anschließend erfolgt die weitere Differenzierung und Auswahl des Mittels.
Das Ergebnis und das weitere Vorgehen bespreche ich anschließend mit Ihnen.

Wie geht es nach der Mittelwahl weiter

Nach der Einnahme des homöopathischen Mittels wird der weitere Verlauf beobachtet. Bei einem Folgetermin interessiert mich nicht nur, ob sich die ursprünglichen Beschwerden verändert haben. Auch Begleitsymptome, Allgemeinbefinden und der zeitliche Verlauf können für die weitere Beurteilung wichtig sein.
Je nach Entwicklung wird anschließend entschieden, ob zunächst weiter abgewartet wird oder ob eine erneute homöopathische Beurteilung erforderlich ist.

Folgetermine sind in der Regel deutlich kürzer als die ausführliche Erstanamnese.

Information für Kollegen:
Für die Repertorisation und Fallanalyse arbeite ich mit verschiedenen homöopathischen Softwarelösungen und Nachschlagewerken. Zum Einsatz kommen unter anderem RadarOpus, jRep, Analogon und Phenomena.Auf meiner Linkseite finden Sie einfache Weiterleitung bei Interesse.